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Nordic-Swim-Camp in Seefeld: Fünf Tage, die im Sommer zählen

Autorenbild: Alisa
Alisa
14. Okt.
2 Min. Lesezeit
Langlaufen & Schwimmen – klingt erst nach einer wilden Kombi, ist aber in Wahrheit das perfekte Winter-Upgrade für alle, die im Sommer stark sein wollen. Technik, Ausdauer, Spaß – alles drin. Und wer könnte besser erklären, was das Nordic-Swim-Camp ausmacht, als der Trainer selbst? Sebi Eisenlauer.

  • Langläufer auf dem Weg zur Langlaufloipe in Seefeld
  • Winterlandschaft mit Kirche in Seefeld, Austragungsort des Nordic-Swim-Camps
  • Sonnenlicht in der Schwimmhalle während der Kraul-Technikeinheit im Nordic-Swim-Camp


Sebi, für viele klingt die Kombi aus Schwimmen und Langlaufen erstmal komisch. Also warum Nordic-Swim?„Ja, auf den ersten Blick denkt man: Was hat Chlor mit Schnee zu tun? Aber es passt wirklich perfekt. Beides sind super technische Sportarten, bei denen du in kurzer Zeit extrem viel Feinschliff rausholen kannst. Im Becken feilen wir an der Kraultechnik, auf der Loipe an Balance, Abdruck und Rhythmus. Das zieht die Ausdauer quasi automatisch hinterher. Seefeld eignet sich perfekt für das Camp, weil wir zum einen eine Schneegarantie mit top präparierten Loipen haben und zum anderen in Leutasch unten im Bad, das wir perfekt fürs Schwimmtraining nutzen können."


Viele sorgen sich um Material – Ski, Schuhe, Stöcke…„Müssen sie nicht. Wir haben jedes Jahr einen Skipartner dabei, der uns Leihmaterial stellt. Ski, Schuhe, Stöcke. Ob man leiht oder aber sein eigenes Zeug mitbringt, ist jedem selbst überlassen. Und weil gute Ski gepflegt werden wollen, gibt’s abends Input zum Wachsen. Erst gibts die Theorie, an der Wachsstation muss dann gleich jeder selber ran.“


Was macht das Camp für dich besonders?„Die Mischung. Qualitativ echt gutes Training – aber trotzdem entspannt. Kaffeepausen, neue Leute kennenlernen, mal ein Aperol nach der Loipe… das gehört genauso dazu. Leistung ja, Stress nein.“


  • Trainer Sebastian Eisenlauer beim Nordic-Swim-Camp in Seefeld
  • Kästle Langlaufski und Stöcke als Leihmaterial im Nordic-Swim-Camp Seefeld
  • Lachende Frau beim Langlaufen im Nordic-Swim-Camp Seefeld
  • Schwimmtraining im Hallenbad Leutasch beim Nordic-Swim-Camp
  • Langlaufen in der Sonne auf präparierter Loipe in Seefeld, Tirol
  • Pause an einer Berghütte nach dem Langlauftraining in Seefeld
  • Wachskurs zur Skipflege für Langlaufski im Nordic-Swim-Camp

Und wie sieht so ein typischer Camp-Tag aus? 

„Der Morgen startet entspannt – kurzer Espresso, kleiner Snack, dann geht’s ins Wasser. Frühe Schwimmeinheit, das Becken gehört uns allein, kein Gedränge. 90 Minuten konzentriert an der Technik arbeiten, aber in einer lockeren Atmosphäre. Danach gibt's Frühstück.


Mittags geht’s dann auf die Ski. Das ist schon eine ziemlich coole Szenerie: Du steigst im Prinzip vor der Hoteltür in die Loipe ein. Die Gruppen sind nach Level sortiert, aber niemand wird abgehängt. Mal Technik, mal Ausdauer, mal ein bisschen Gas geben – je nachdem, was zu den Zielen passt. Und ich sag’s ehrlich: Wenn die Technik klickt, läuft es sich einfach anders. Das sehen wir bei allen.


Der Nachmittag gehört dann jedem selbst. Manche spazieren durchs Dorf, andere hocken sich mit Aperol oder Kuchen auf die Sonnenterrasse. Und abends haben wir immer irgendein kleines Programm: Wachskurs, Q&A, manchmal einfach ein gemütlicher Abend mit der Gruppe. Das Camp lebt genau von dieser Mischung: richtig gut trainieren, aber gleichzeitig genießen. Und am Ende fahren alle heim und sagen: Krass, was fünf Tage ausmachen können.“





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