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Zwei Tage, die bleiben: Das war der 44. Allgäu Triathlon

Autorenbild: Alisa
Alisa
26. Aug.
3 Min. Lesezeit

Die Absperrgitter sind weg, die Event Area leer und am Alpsee kehrt wieder Ruhe ein. Zeit, dieses Wochenende einmal sacken zu lassen.

Und was sollen wir sagen: Wir sind ziemlich stolz. Nicht, weil alles perfekt lief oder das Wetter es uns immer leicht gemacht hätte. Sondern weil wir einmal mehr gesehen haben, was den Allgäu Triathlon ausmacht: Menschen, die für diesen Sport brennen. Auf und neben der Strecke.




Freitag: Regen? Dann eben trotzdem.

Der Freitag hatte eigentlich einen anderen Plan für uns. Community Events, Bundesliga, volle Strecken und dann kam der Allgäuer Sommer dazwischen. Dauerregen und die angekündigte Unwetterlage bedeuteten: Community Events absagen, Starts verschieben, Strecken anpassen.

Und dann standen da trotzdem tausende Menschen. Am Kuhsteig, Richtung Zaumberg und entlang der Strecke. Mit Schirmen, Regenjacken und ziemlich guter Laune. Während die Athletinnen und Athleten der 1. Triathlon-Bundesliga durch den Regen jagten, wurde angefeuert, geschrien und mitgelitten.

Der BR-Moderator fragte während der Liveübertragung ziemlich passend: „40 Minuten Leiden oder Spaß? Ja, was ist es hier im Allgäu?“

Am Ende holten sich Tjebbe Kaindl und Millie Breese die Siege. Uns blieb aber vor allem dieses Bild: ein komplett verregneter Freitag und trotzdem eine Strecke voller Menschen. Danke dafür.





Sonntagmorgen. Einstellige Temperaturen. Natürlich.

Wer den Allgäu Triathlon kennt, weiß: Wir hatten schon wirklich jedes Wetter im August. Also standen wir am Sonntagmorgen bei einstelligen Temperaturen am Alpsee und der Startschuss zum 44. Allgäu Triathlon fiel.

Was danach kam, ist genau das, worauf wir uns das ganze Jahr freuen: Über 3.000 Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten und Zielen auf den Strecken rund um den Alpsee. Manche wollten gewinnen, andere eine bestimmte Zeit knacken oder endlich mal diesen Kuhsteig kennenlernen. Für wieder andere ging es einfach darum, über die Ziellinie zu laufen.

Ihr habt Grenzen verschoben, Ziele erreicht und euch vielleicht selbst überrascht. Manche mussten aber auch feststellen, dass an diesem Tag nicht alles aufgeht, wofür man monatelang trainiert hat. Auch das gehört dazu. Triathlon kann ziemlich hart sein. Aber wer am Sonntagmorgen am Alpsee stand und sich auf diesen Tag eingelassen hat, darf verdammt stolz auf sich sein.




Die Premiere: Unsere eigene Allgäu Triathlon Liveshow

Zum ersten Mal haben wir eine eigene Liveshow zum Allgäu Triathlon produziert. Niclas Bock und Nils Frommhold führten durch das Rennen, unsere Field Reporter waren auf der Strecke und mit Jan Frodeno, Anne Haug, Felix Weißhöfer und Frederic Funk waren einige bekannte Gesichter live zugeschaltet.

Die Idee dahinter: Ein Stück von dem, was hier vor Ort passiert, auch zu den Menschen nach Hause bringen. Die Rennen, die Geschichten und vor allem diese ganz eigene Stimmung rund um den Alpsee.

Für uns war das ein großer Schritt. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, wie viele von euch eingeschaltet und positives Feedback da gelassen haben.



Das Schönste kam aber nach der Ziellinie

Seit Sonntag haben wir unglaublich viele Nachrichten bekommen und eure Bilder und Videos gesehen. Happy Gesichter. Stolze Familien. Menschen, die ihre erste Ziellinie gefeiert haben, und andere, die zum x-ten Mal zurückgekommen sind.

Dass wir den Rahmen für all diese Geschichten schaffen dürfen, macht uns extrem stolz. Wir planen monatelang Strecken, Genehmigungen, Startzeiten und ziemlich viele Dinge, die ihr im besten Fall gar nicht mitbekommt. Wofür wir das machen, sehen wir an genau diesen zwei Tagen.

Euch.



Danke, Team.

Zum Schluss ein großes Danke an alle Helferinnen und Helfer, Einsatzkräfte, Gemeinden, Partner, Anwohnerinnen und Anwohner und alle, die dieses Wochenende möglich gemacht haben.

Und ganz persönlich an unser eigenes Team. Gerade der Freitag hat uns einiges abverlangt. Pläne ändern, Entscheidungen treffen, Lösungen finden. Einmal mehr haben wir gesehen, was möglich ist, wenn wir als Team funktionieren und einander vertrauen.

Darauf sind wir mindestens genauso stolz wie auf dieses Wochenende.



Jetzt lassen wir das Ganze kurz wirken. Dann sehen wir uns wieder.

Am Alpsee. Am Kuhsteig. An der Startlinie. Am 22. August 2027.


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