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Atlas Mountain Race 2026

  • Autorenbild: 808team
    808team
  • 6. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Feb.

Es gibt Rennen, die fühlen sich an wie Sport. Und dann gibt es das Atlas Mountain Race. Das fühlt sich an wie ein anderes Leben, das du dir für acht Tage ausleihst – gegen Pfand: Schlaf, Komfort, Planbarkeit.

Staub in den Zähnen. Kälte in den Bergen. Sonne, die dich tagsüber grillt. Nächte, die plötzlich Winter sind. Dazwischen: Hunger. Und irgendwo im Dunkeln: Geräusche, die du nicht einordnen willst. (Ja, auch Hunde.)

Surreal? Komplett.



Was ist das Atlas Mountain Race?

Das Atlas Mountain Race 2026 ist ein fixed-route, unsupported, single-stage Ultra-Bikepacking-Rennen in Marokko: Du bekommst den Track – und alles andere musst du selbst lösen. Keine Teamautos, keine Verpflegungsstellen im „Lauf-Event“-Sinn, keine zweite Chancen. Der Tacho läuft durch, bis du im Ziel bist oder rausnimmst. Und: Es gibt keine Preisgelder. Nur den einen Preis: ankommen.


2026 geht’s vom Start in Beni-Mellal einmal quer durchs Gebirge, durch den (High) Atlas und den Anti-Atlas, bis runter nach Essaouira an den Atlantik. Untergrund: viel Gravel, Tracks, alte koloniale Pisten, wenig Asphalt – und immer wieder Abschnitte, wo Schieben nicht „Pech“ ist, sondern einfach Teil des Spiels.


Die Zahlen für 2026 lesen sich wie ein Tippfehler:

  • ca. 1.350 km

  • ca. 25.000 hm

  • Zeitfenster: 6.–14. Februar (8 Tage) 

Und ja: In anderen Editionen waren’s „nur“ ~1.300 km / ~21.000 hm – das Ding bewegt sich jedes Jahr ein Stück, aber die Message bleibt: lang. hart. remote. 



Warum sich das Rennen anfühlt wie ein Fiebertraum

Weil Marokko dort oben nicht „Kulisse“ ist, sondern Gegenspieler.

Die Route 2026 wirft dich früh in die Berge. Erster größerer Resupply: Tabant bei ~180 km – und danach geht’s über Tizi N’Aït Imi (2.910 m), den höchsten Pass, den sie je in diese AMR-Route gepackt haben. Dann runter in die Schlucht von M’Goun, teilweise wortwörtlich am/ im Flussbett entlang – je nachdem, was Wetter und Bedingungen zulassen.


Das ist nicht „mal eben Graveln“. Das ist:

  • lange Abstände zwischen Versorgungsmöglichkeiten

  • kaputte Pisten, die dich zwingen, Tempo zu vergessen

  • Höhe, Kälte, Hitze – alles in einem Rennen 

Und dann kommt noch das, was in keiner GPX-Datei steht: der Kopf.


Marokko Off Grid Gravel Bike

Kaum Essen. Wenig Schlaf. Viele Entscheidungen.

Unsupported heißt: Du verhandelst ständig mit dir selbst.

Stoppe ich jetzt? Esse ich jetzt? Fahre ich durch die Nacht?

Wie viel Risiko ist „okay“, wenn ich seit 20 Stunden wach bin?

Die meisten scheitern nicht, weil sie „zu langsam“ sind.Sondern weil sie irgendwann anfangen, schlechte Deals zu machen: zu wenig essen, zu spät trinken, zu lange pushen, zu kurz schlafen. Und dann kippst du – erst mental, dann körperlich.


…und ja: wilde Hunde

Wer in Marokko schon mal draußen unterwegs war, kennt das Thema: streunende Hunde können auftauchen – meistens neugierig, manchmal territorial, vor allem nachts oder an Siedlungsrändern. Das ist selten der „große Showdown“, eher ein zusätzlicher Stressor, wenn du ohnehin am Limit bist.

Die wichtigste Waffe ist nicht der Sprint.Sondern: ruhig bleiben, Linie halten, nicht eskalieren, Abstand. Fertig.



Fritz Meinecke beim Atlas Mountain Race 2026: Exklusiv im Podcast

Der prominenteste Athlet auf der Startliste ist Fritz Meinecke. Seit einem Jahr bereitet er sich intensiv auf dieses Rennen vor. Welche Vorteile ihm seine Survival-Erfahrungen bringen und welche Tipps von Performance-Ultra-Fahrer Seb Breuer wirklich den Unterschied machen können, erfahrt ihr exklusiv in dieser Podcast-Folge von unserem Partner SCYENCE.






Wenn das Atlas Mountain Race der Hardcore-Fiebertraum ist, dann ist MAROKKO OFF GRID die Version, in der du das Land wirklich aufsaugst – ohne Rennstress, aber mit allem, was zählt: Schotter, Weite, Berge, Lagerfeuer-Vibes. Vom 29.04. bis 06.05.2026 nehmen wir euch mit nach Marokko, Gravel-Abenteuer im Atlasgebirge, fernab von „mal kurz anhalten“ und rein in „wow, das ist echt“.


Brian erklärt euch im Video, was euch erwartet.


Bock auf ein Gravel-Abenteuer im Atlasgebirge?

In Marokko erwarten dich 7 Tage und 6 Nächte mit 467 km und 8.990 hm – von Marrakesch tief hinein ins Gebirge, auf Gravel und im Advanced-Level. Es ist Bikepacking vom Feeling her, aber als Full-Service-Trip: Guides, Gepäcktransport, Verpflegung, Begleitfahrzeug und authentische Riads sind organisiert, dazu kommt Seb Breuer als Gravel-Profi. Du buchst nur deinen Flug, und dann startet das Abenteuer.


Marokko Off Grid

Wer fährt eigentlich beim Atlas Mountain Race 2026 mit?

Nicht „die Profis“. Nicht „die Hobbyfahrer“. Sondern: die, die das wirklich wollen.

Das Feld ist international, Solo-Kategorien (Women/Men/Non-Binary) und Paare – von Marokko bis USA, von UK bis Südafrika. Und genau das macht’s so spannend: Du hast Leute am Start, die ultra-erfahren sind, und Leute, die sich dieses Rennen als persönliches Kapitel ausgesucht haben.


Das sind die deutschsprachigen Teilnehmer:innen auf der vorläufigen Startliste für 2026.

Solo | Deutschland (50)
  • Ariane Richter

  • Isabelle Berti

  • Judith Hinteregger

  • Luise Ollick

  • Marina Weber-Kollassa

  • Tatjana Marien

  • Axel Werner

  • Christian Ott

  • Christian Bel

  • Christopher Lueth

  • Clemens Groß

  • Daniel Gottschalk

  • David Leandro Dejtiar

  • Felix Müller

  • Florian Mertens

  • Fritz Meinecke

  • Hartmut Ulrich

  • Heinrich Merk

  • Joshua Ehler

  • Ludwig Steiner

  • Lukas Neubeck

  • Malte Burdinski

  • Malte Itgen

  • Marco Heimgartner

  • Marco Intemann

  • Mario Conradt

  • Marius Schada

  • Max Bube

  • Muhip Ege Caglidil

  • Patrick Staubach

  • Peter Zuffinger

  • Richard Schroeder

  • Seb Breuer

  • Sebastian Trimborn

  • Simon Zahn

  • Stefan Haehnel

  • Sven Brommann

  • Thomas Georg

  • Till Brütt

  • Tim Jensen

  • Timo Stein

  • Valentin Holtz

  • Benjamin Rösner

  • Roland Bartmuss

  • Sebastian Sarx

  • Raphael Schröder

  • Matthias Fischer

  • Matthias Mohme

  • Sascha Rehbock

  • Anna Richter


Österreich (6)
  • Jaqueline Lischka

  • Julia Wuerzinger

  • Lisa Pacher

  • Lukas Forcher

  • Max Riese

  • Wolfgang Sigle


Schweiz (3)
  • Marc Büchel

  • Patrick Brunner

  • Silas Schmid


2er Teams mit D/A/CH-Beteiligung
  • Benjamin Rösner (DE) / Helene Keuthen (DE)

  • Christine Bartmuss (DE) / Roland Bartmuss (DE)

  • Denise Vorberg (DE) / Sebastian Sarx (DE)

  • Julie Von Grunigen (CH) / Raphael Schröder (DE)

  • Lieven Gorinsek (BE) / Matthias Fischer (DE)

  • Matthias Mohme (DE) / Sascha Rehbock (DE)

  • Maxine Krauss (AT) / Wolfgang Sigle (AT)


Atlas Mountain Race 2026 Livetracking & Strecke aller Teilnehmer:innen


Das Rennen kannst du in Echtzeit über Dotwatcher mitverfolgen: https://dotwatcher.cc/race/atlas-mountain-race-2026


im Livetracking siehst du unter anderem:

  • aktuelle Positionen aller Teilnehmer:innen

  • Zeit- und Distanzabstände im Feld

  • Übersicht über Stopps und Pausen

  • Tempo-, Höhenmeter- und Streckendaten

  • Prognosen zur voraussichtlichen Ankunftszeit


Dotwatcher ist ideal, um den Rennverlauf wirklich zu verstehen: Du erkennst, wer wann pausiert, wie sich Strategien verändern und wer vorne das Tempo macht. Für Zuschauer:innen weltweit ist das die bequemste Art, das Rennen live mitzuerleben.



Marokko

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