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RAD RACE ONE TWENTY: 2 Teams, 2 Strategien, 1 Rennen

Autorenbild: Alisa
Alisa
19. Okt.
3 Min. Lesezeit

RAD RACE ONE TWENTY ist kein Rennen, das man einfach nur fährt. Es ist ein Wochenende, das man erlebt.


Samstag Prolog, Sonntag Hauptrennen. Die Prolog-Ergebnisse entscheiden über die Startaufstellung für den großen Tag. Gefahren wird im Team, doch am Ende zählt nicht die schnellste Person, sondern die Zeit der dritten Person im Ziel. Wer vorn mitmischen will, braucht also einen Plan. Genau das macht dieses Format so besonders: Es geht nicht nur darum, wie stark du bist. Sondern darum, wie stark ihr zusammen seid.


Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigen zwei Teams, die kaum gegensätzlicher sein könnten.


  • Zwei lachende Teammitglieder von Protective & Friends in ihren Teamtrikots, Schwarzweißaufnahme
  • Tim Wollenberg von Protective & Friends in Aero-Haltung am Anstieg, mit weißem ABUS Helm
  • Tim Wollenberg von Protective & Friends beim Interview auf einem Regiestuhl vor einem Oldtimer mit Schild „Achtung Radrennen”

Auf der einen Seite: Team Protective & Friends.

Acht Fahrer, viel Erfahrung, viel Ambition, klare Ziele. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Wer fährt wann im Wind, wer wird geschont, wie wird gegessen, was kommt ans Rad, wo lässt sich noch etwas optimieren? Da wird über Frühstück, Gels, Kartuschen und Setup gesprochen, über Reihenfolgen und Rennverlauf. Das Ziel ist klar: zusammenbleiben, effizient fahren, den dritten Mann schnell ins Ziel bringen. Die Frage ist nicht, ob man vorbereitet ist, sondern, ob man noch irgendwo ein paar Sekunden finden kann.

Protective & Friends fahren mit Plan, mit Tempo, mit diesem klaren Blick aufs große Ganze. Ein Team, das den Rennmodus nicht erst am Start einschaltet, sondern schon lange vorher.


  • Drei Mitglieder der GAUKEL Leopards in Leoparden-Shirts mit verschränkten Armen unter Bäumen, Schwarzweißaufnahme
  • Fahrer der GAUKEL Leopards stemmt jubelnd sein Rennrad über den Kopf, umgeben von Teilnehmenden beim RAD RACE ONE TWENTY
  • Interview-Set unter Bäumen: Mitglied der GAUKEL Leopards im Gespräch, im Vordergrund Kamera und interviewende Person

Auf der anderen Seite: die GAUKEL Leopards.

26 Leute aus dem Allgäu, verbunden durch die Lust aufs Radfahren. Wild, herzlich, ehrlich. Schon ambitioniert, klar – aber nie so, dass der Spaß verloren geht. Die Base ist die ausgeräumte Doppelgarage. Treffpunkt, Schrauberzone, Wohnzimmer. Dort wird vorbereitet, gelacht, gefachsimpelt und das ein oder andere Bier geöffnet. Vieles passiert aus dem Bauch heraus. Man kennt die Strecke, man weiß, dass es wehtun wird. Jeder fährt ein bisschen für sich, eine große Taktik gibt es nicht. Aber genau darin liegt ihre Stärke: die Lockerheit, das Vertrauen und dieses Selbstverständnis, als GAUKELS da zu sein und das Wochenende zusammen groß zu machen.




Zwei Welten, ein Rennen

Was diese beiden Teams so spannend macht: Sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Hier die einen, die an jeder Stellschraube drehen, um am Ende das Maximum rauszuholen. Dort die anderen, die das Wochenende als großes Ganzes sehen, als Erlebnis, als Ausfahrt mit Startnummer, als Rennen, das vor allem wegen der Menschen hängen bleibt.


Protective & Friends kommen mit Siegeslust.

Die GAUKEL Leopards kommen mit ihrer Crew.

Die einen kämpfen um Sekunden.

Die anderen um Geschichten, die man noch Wochen später erzählt.

Und trotzdem verbindet sie etwas Entscheidendes:

Ohne Team funktioniert dieses Rennen nicht.




Was beide Teams verbindet

Man könnte jetzt sagen: Das eine Team fährt für den Spaß, das andere für die Zeit.

Das stimmt. Aber eben nur halb.


Denn natürlich haben auch die Gaukels Ambitionen. Und natürlich haben auch Protective & Friends Spaß. Der eigentliche Unterschied liegt woanders: in der Art, wie beides gewichtet wird. Das eine Team kommt aus der Garage, das andere aus dem internen Race-Briefing. Das eine setzt eher auf Bauchgefühl, das andere auf Struktur. Das eine öffnet am Donnerstag das erste Bier, das andere diskutiert die Verpflegung. Beides funktioniert. Beides hat bei RAD RACE ONE TWENTY seinen Platz.


Und genau das ist vielleicht das Schönste an diesem Wochenende: Du musst nicht in ein bestimmtes Raster passen, um hier mitzufahren.

Du kannst mit einem großen Haufen Friends aus dem Allgäu anrollen, mit Spaß, Humor und Halbplan. Du kannst aber auch mit klarer Ergebnisorientierung, Aero-Setup und Rennmodus an den Start gehen.

Solange du verstehst, um was es geht: Nicht um Einzelne. Sondern um die drei, die gemeinsam ins Ziel müssen. Um das Warten. Das Ziehen. Das Abstimmen. Das Leiden. Das Feiern. Um Teamspirit.


Und am Ende erzählt jedes Team seine eigene Geschichte.

Die von den GAUKEL Leopards ist laut, herzlich und ein bisschen chaotisch.

Die von Protective & Friends ist fokussiert, ambitioniert und messerscharf.

Zwei Teams. Zwei Geschichten. Ein Rennen.

Und am Ende dieselbe Erkenntnis: Allein kann man schnell fahren. Aber nur zusammen wird’s wirklich groß.


Apropos allein: 2027 kannst du bei RAD RACE ONE TWENTY zum ersten Mal auch solo an den Start gehen. Geht. Ist legitim. Aber nach allem, was du gerade gelesen hast, weißt du ja, wo die besseren Geschichten entstehen. Also: Crew zusammentrommeln, Garage ausräumen oder Race-Briefing ansetzen – wir sehen uns 2027.



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